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Reifen- und Felgenpflege – so wird es richtig gemacht!

Die Reifen gehören zu den wichtigsten Bestandteilen eines Autos, sowohl in fahrdynamischer als auch optischer Hinsicht. Die Qualität und der Zustand eines Reifens haben großen Einfluss auf das Fahrzeughandling und die Fahrsicherheit. Und erst durch optisch passende Felgen wird einem Auto sein vollendeter Charakter verliehen. Umso wichtiger stellt sich die angemessene Pflege der jeweiligen Komponenten dar.

Der Reifen als Verbindung zwischen Straße und Auto

Jede vom Fahrer beabsichtigte Bewegung – also einlenken, beschleunigen und verzögern – kann erst durch die Kraftübertragung der Reifen auf die Straße erfolgen. Im Verhältnis zur gesamten Fahrzeugfläche, ist die Lauffläche der Reifen relativ klein. Es ist daher offensichtlich, dass diese kleine Fläche in einwandfreiem Zustand sein muss, um allen Belastungen durch den Fahrbetrieb standhalten zu können. Der Fahrer sollte die Reifen daher regelmäßig kontrollieren.

Regelmäßige Überprüfung der Reifen

Ein wichtiges Kriterium bei dieser Kontrolle ist die Profiltiefe der Reifen. Die gesetzliche Mindestprofiltiefe beträgt 1,6 mm. Jedoch sollten bei der Überprüfung eher die von den Reifeherstellern eingebauten Verschleißanzeiger betrachtet werden. Liegt das Restprofil des Reifens auf Höhe dieser Verschleißanzeiger oder sogar darunter, ist ein Austausch des Reifen zwingend erforderlich. Je geringer das Reifenrestprofil ist, desto weniger Wassermenge kann der Reifen verdrängen, etwa beim Durchfahren einer Wasserpfütze. Die Gefahr des Aquaplanings steigt und gefährdet die Fahrsicherheit.

Darüber hinaus muss monatlich der Reifendruck kontrolliert werden, sonst droht bei zu niedrigem Druck erhöhter Verschleiß und Kraftstoffverbrauch. Eine Gefährdung der Fahrsicherheit kann auch bestehen.

Beim jedem Wechsel der Reifen, etwa von Sommer- auf Winterreifen, oder Neukauf, sollten diese ausgewuchtet werden. Das minimiert Verschleiß und Vibrationen bei hohen Geschwindigkeiten. Grundsätzlich gilt auch: Die besseren Reifen gehören auf die Hinterachse, unabhängig von der Antriebsart des Autos. Dadurch neigt das Fahrzeug weniger zum Übersteuern in brenzligen Fahrsituationen und ist leichter zu beherrschen. Ein untersteuerndes Auto ist in der Regel leichter abzufangen.

Die Lebensdauer eines Reifens wird vor allem durch das langfristige, unvermeidbare Verflüchtigen von sogenannten Weichmachern begrenzt. Der Reifen wird porös und kann sich nicht mehr ausreichend dem Untergrund anpassen. Ab einem Alter von mehr als 5 Jahren sollte jährlich ein Reifenexperte den Alterszustand kontrollieren. Nach 10 Jahren sind Reifen komplett zu ersetzen.

Felgen – unverzichtbar, doch schmutzanfällig

Felgen sind Hingucker Nummer 1 bei Autos. Kaum ein Auto kann auf serienmäßigen Stahlfelgen eine halbwegs gute Figur abgeben. Doch kaum ein anderer Außenbereich am Auto verschmutzt derart schnell und stark. Dies liegt vor allem am hartnäckigen Bremsstaub, der sich besonders bei Überlandfahrten bildet und auf den Felgen ablegt. In Verbindung mit Fetten und Öl, wovon immer kleine Mengen auf der Straße sind, überzieht die Felge eine schwarze zähe Schmutzschicht. Im Winter greift zusätzlich Streusalz die Oberflächen an und lässt diese korrodieren.

Wer seine Felgen daher nicht regelmäßig reinigt, riskiert irreversible Verschmutzungen und Beschädigungen. Wird alle 2 Wochen eine Reinigung durchgeführt und die Felge anschließend mit geeigneten Pflegeprodukten, wie etwa einer Felgenpolitur oder einem Felgenreiniger, behandelt, sind zukünftige Verschmutzungen leichter zu beseitigen und das Auto strahlt das ganze Jahr auf sauberen Felgen.

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